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Weihnachtsmarkt und Einkaufsbummel am Sonntag in NRW

 

Verkaufsoffener Sonntag NRW mit Weihnachtsmarkt eröffnung

Der Weihnachtsmann beim verkaufsoffenen Sonntag in Köln Innenstadt

Alljährlich, wenn die Tage kürzer und kälter werden, kommt die Zeit, die für Basteln und Backen, Kerzenschein und festliche Lichtdekoration und nicht zuletzt für das Fest der Liebe steht: die Weihnachtszeit.

Jeder verbindet mit dem Advent Erinnerungen an die eigene Kindheit, die er an die eigenen Kinder weitergeben will. Untrennbar damit verbunden ist der traditionelle Weihnachtsmarktbesuch, ohne den sich wohl kaum jemand die Weihnachtsvorbereitungen vorstellen kann. Der Duft von Glühwein und allen anderen dort angebotenen Leckereien in der Kälte oder heiße Becher und Maronen, an denen man sich die Finger wärmt, sorgen für dieses behagliche Gefühl, das jeder Weihnachtsmarkt vermittelt.

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Deutsche Weihnachtsmärkte vom Mittelalter bis heute

Die Tradition des Weihnachtsmarktes geht zurück bis in das frühe Mittelalter, als so ein Markt dazu diente, die Menschen zum letzten Mal im jeweiligen Jahr mit lagerfähigen Lebensmitteln zu versorgen, die sie satt über den Winter bringen konnten. Hier wurden immer öfter nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kleinigkeiten wie Spielzeug, Holzdekorationen und Naschwerk, die man an die Kinder verschenkte, verkauft.

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Auch wenn diese Geschenkartikel noch weit von den prachtvollen Schöpfungen der Kunsthandwerker entfernt waren, die man heute auf Weihnachtsmärkten bewundern kann, war damit der deutsche Weihnachtsmarkt geboren – Leckereien, heiße Getränke zum Aufwärmen und Kunsthandwerk haben seither nie an Attraktivität verloren.

Deutsche Weihnachtsmärkte im Ausland

Weihnachtsmärkte nach deutschem Vorbild üben eine solche Faszination auf alle Menschen dieser Welt aus, dass sie nicht nur in Deutschland jedes Jahr Millionen von Touristen anziehen, sondern auch immer mehr „Deutsche Weihnachtsmärkte“ im Ausland entstehen. In den USA sorgen deutsche Auswanderer in typischen Siedlungsgebieten für das jährliche Straßenfest. Aber auch in den bei deutschen Urlaubern beliebten Reiseländern wie Spanien und Italien erfreuen sich inzwischen die Einheimischen mindestens ebenso am Weihnachtsmarkt wie die Touristen.

Weihnachtsstress in Deutschland

Während der deutsche Weihnachtsmarkt seinen Siegeszug um die ganze Welt fortsetzt, ist es für viele Menschen in seiner Heimat schwierig geworden, überhaupt noch einen Weihnachtsmarktbesuch mit der ganzen Familie zu organisieren. Jeder kennt das: Die Vorweihnachtszeit bedeutet leider oft vor allem eines, nämlich Stress. Im Beruf müssen zahlreiche Dinge noch vor dem Jahresende aufgearbeitet werden, dazu folgt eine Weihnachtsfeier auf die andere – in der Firma, im Sportverein, im Kindergarten und in der Schule des Nachwuchses. Dazu kommen vielleicht noch Vorbereitungen für den Adventsauftritt des Kirchenchors oder des Schulorchesters und selbtverständlich auch die häuslichen Aufgaben wie Plätzchen backen und die Weihnachtsbeleuchtung. Wer jetzt noch genug Zeit findet, in Ruhe alle Geschenke einzukaufen und einen gemütlichen Bummel über den Weihnachtsmarkt zu unternehmen, muss schon fast ein Organisationsgenie sein.

Schwierig ist es vor allem für diejenigen, die erst in die nächstgelegene Stadt fahren müssen, um einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Dafür steht häufig nur das Wochenende zur Verfügung. Doch gerade die Adventswochenenden sind in aller Regel mit den vorweihnachtlichen Aktivitäten derartig verplant, dass oft nur der Sonntag bleibt, wenn die ganze Familie unter einen Hut gebracht werden soll. Wie schade, wenn man dann am Sonntag extra in die Stadt fährt, aber nun gar keine Geschenke besorgen kann, weil die Geschäfte geschlossen sind!

Die Lösung: verkaufsoffene Sonntage in NRW

Dem tragen derzeit zunehmend Städte und Gemeinden Rechnung, indem sie verkaufsoffene Sonntage während der Weihnachtsmärkte erlauben. Allen voran haben die meisten Städte im Bundesland Nordrhein-Westfalen mit der Sonntagsöffnung der Geschäfte in den Innenstädten dafür gesorgt, dass sich der Einkauf von Weihnachtsgeschenken problemlos mit dem Besuch des Weihnachtsmarktes verbinden lässt. Diese Regelung ist wirklich zu begrüßen, denn wie traurig es wäre, die festlich geschmückten Innenstädte von Köln, Düsseldorf, Essen und anderen Gemeinden nur mit geöffnetem Weihnachtsmarkt, aber leider geschlossenen Kaufhäusern besuchen zu können, kann sich jeder leicht ausmalen. In Nordrhein-Westfalen muss glücklicherweise niemand, der sich auf dem Weihnachtsmarkt in die richtige Stimmung für Weihnachtseinkäufe für seine Liebsten gebracht hat, unverrichteter Dinge wieder heimkehren.


 Ein verkaufsoffener Sonntag mit Weihnachtsmarkt in der Kölner Innenstadt

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Wir haben die schönsten Weihnachtsmärkte mit verkaufsoffene Sonntage in deutschland zusammengestellt, eine Liste finden Sie hier

 

verkaufsoffene Sonntage sind besonders in der Weihnachtszeit stark besucht!

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